Wenn von Online-Reputation die Rede ist, denken die meisten zuerst an Kunden. Übersehen wird dabei oft eine zweite Zielgruppe, die genauso genau hinschaut: potenzielle Bewerber.
Bevor sich jemand auf eine Stelle bewirbt, informiert er sich in aller Regel über das Unternehmen – und landet dabei fast zwangsläufig beim Google-Profil. Bewertungen, auch die von Kunden, prägen so den ersten Eindruck vom Arbeitgeber, lange bevor ein Vorstellungsgespräch stattfindet.
Ein Unternehmen mit auffällig schlechten oder unberechtigten Bewertungen wirkt auf Bewerber schnell unattraktiv – unabhängig davon, wie gut die tatsächlichen Arbeitsbedingungen sind. Gerade in Branchen mit Fachkräftemangel kann das ein spürbarer Wettbewerbsnachteil sein.
Reputationsmanagement ist damit nicht nur eine Frage des Kundengeschäfts, sondern zunehmend auch Teil des Employer Brandings. Ein ehrliches, gepflegtes Profil hilft doppelt: bei der Kundengewinnung und bei der Suche nach neuen Mitarbeitern.
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